Von der Natur verschlungen, vom Wald überzogen, zeugen heute noch
eindrucksvolle Mauerreste von der Osterburg. Obwohl heute die
moderne Bebauung bis dicht an den Burgberg hinanreicht, droht die
weitgehend abgegangene Burg auch aus dem Bewusstsein der Bevölkerung
zu verschwinden.
Vor 800 Jahren sah das gänzlich anders aus: Da erhob sich weithin
sichtbar von ihrem hohen Berggipfel oberhalb einer wichtigen alten
Passstraße die mächtige doppeltürmige Burg. Weit ins Land hinein
visualisierte sie die Macht des Landesherrn, des Bischofs von
Würzburg, der die Burg durch Dienstmannen besetzte, die umliegende
Land - den für ihn so wichtigen Salzforst - von hier sicher
verwalteten.
Erbaut vom gleichnamigen Landesherrn, dem Bistum Würzburg, teilt die
Osterburg mehrere Gemeinsamkeiten mit der nahen Salzburg, die
gleichfalls dem Würzburger Bischof als wichtigen Verwaltungssitz
seines riesigen Forstes Salz diente. Wie die Salzburg bestand auch
die Osterburg offenbar aus mehreren Wohneinheiten, die mehreren
Familien - sog. Ganerben - als Wohnsitz dienten. Es finden sich
offenbar auch einige der auf der Salzburg angesiedelten Ganerben wie
die Herren von Eberstein und Brende.
Bei der Burgruine Osterburg handelt es sich um eine hinsichtlich ihrer Dimension und Baukörper hochqualitative Burganlage früher Zeitstellung (Gründung wohl um 1170/80) mit noch immer eindrucksvollen Resten. Die Burg weist mehrere bisher unbekannte Bauphasen auf. Es besteht dringender Handlungsbedarf die momentan stehenden und im Boden verborgenen Reste in ihrem Bestand zu sichern. Diese Arbeit wurde mittlerweile begonnen.
Die Burgruine ist seit Beginn der Freilegung ein beliebtes Ausflugsziel
geworden und
über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unseren Internetseiten und würden
uns freuen wenn sie der Osterburg auch einen persönlichen Besuch
abstatten würden.
Ihre Freunde der Osterburg e.V.
15./16.05.2010
Osterburgfest mit Festakt zum Abschluss der Sanierung
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31.07./01.08.2010
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11./12.12.2010
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Stand 08.05.2010