Burgruine Osterburg

Alle Informationen rund um die Burgruine Osterburg

Die Geschichte der Osterburg

Obwohl die Sekundärliteratur unterschiedliche Jahreszahlen nennt, ist die Ersterwähnung der Osterburg im Jahr 1182 mehrfach gesichert. Direkt erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg, als der Würzburger Bischof Heinrich Caesus am 11. Juni 1207 apud Osterburg eine Urkunde ausstellte, die u.a. Gottfried von Osterburg bezeugte. Schon 70 Jahre später soll sie das erste Mal durch die Kriegsleute des Fürstabtes von Fulda zerstört worden sein. Entgegen der bisherigen Aussagen von "Heimatforschern" haben neue fachwissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen, dass die Burganlage bis in das 18. Jahrhundert hinein immer wieder besiedelt war.
Mehr Details zur Geschichte ...

Forschungsgeschichte

Burgenkundlich ist die Osterburg ein Kleinod, wenn der Zwinger, wie angenommen, wirklich der Gründungsphase angehören sollte. Denn das wäre eine echte Seltenheit.
Ende des 19. Jhrh. war die Burgruine von der Natur fast vollständig zurückgeholt worden. Sie wurde zufällig bei Forstwegearbeiten wieder entdeckt. In der Zeit der wachsenden Burgenromantik zu Beginn des 20. Jhrh. grub der königliche Forstmeister Max Fuchs mit Unterstützung staatlicher Stellen das komplette Burgareal aus um den Grundriss wieder sichtbar zu machen. Zudem konnte der Bergfried in beträchtliche Höhe neu aufgemauert werden. Technische Fehler führten leider dazu, dass bereits 1920 der Turm wieder einstürzte. Die Burganlage fiel wieder in einen bis 2005 dauernden Dämmerschlaf.
Mehr Details zur Forschungsgeschichte ...

Mitglied werden

Sie sind Idealist?
Werden Sie Mitglied in unserem Verein!
Unser Jahresbeitrag beträgt 10 Euro, den Mitgliedsantrag können sie hier als PDF-Datei herunterladen.