Architektur und Größe der Burg sprechen für eine bedeutende
Burganlage.
Die grabenumwehrte äußere Ringmauer umfriedete einst ein ca. 4.400
qm großes Areal von ca. 80 m Länge und 55 m Breite. Die ersten
Arbeiten vor Ort ließen bereits vier historische Bauphasen erkennen
plus der überraschend umfangreichen Wiederaufbauphase des frühen 20.
Jhd. die bisher nirgends erwähnt wird. Gegenüber der These dass die
Burg nur 100 Jahre existierte, bestehen erhebliche Vorbehalte.
Endziel der burgenkundlichen Bauanalyse ist die Konkretisierung der
verschiedenen Bauphasen und somit die zeichnerische Rekonstruktion
der Burg, so wie sie in diesen wichtigsten Bauphasen ausgesehen
haben könnte.
Mehr Details zur Baubeschreibung ...
Die nachfolgenden Pläne sind den Grabungsunterlagen von Forstmeister Fuchs entnommen, wobei der von Fuchs verfasste Plan insbesondere im Bereich des Südzwingers grobe Messfehler aufwies, die weitgehend korrigiert wurden. Im Zuge der Sanierungsdokumentation werden sicherlich weitere Korrekturen anfallen, so dass die vorliegenden Pläne als vorläufige Arbeitsgrundlage zu sehen sind.
Benennungsplan
Grundlage aller Aktivitäten auf der Osterburg kann nur ein
verbindlicher Benennungsplan aller Räumlichkeiten und Bauteile sein.
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Bauphasenplan
Dieser Plan ist momentan eher als Forschungshypothese zu verstehen,
der im Zuge der Sanierungsarbeiten sicherlich einige Korrekturen
erfahren wird.
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Bestandsplan
Dieser Plan bildet die Grundlage des Erschließungs-, Sanierungs- und
Arbeitsplanes.
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Arbeitsplan
Der Arbeitsplan dient der Klärung wesentlicher baugeschichtlicher
Fragen. Hier werden gezielt die einzelnen Fragestellungen
angegangen.
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